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Presseberichte
Adventskonzert mit viel SchwungChorgemeinschaft und Stadtkapelle mit Jugendorchestern ließen aufhorchenGleich zu Beginn des abwechslungsreichen Konzertabends beeindruckten die Funny Kids, das jüngste Orchester der Stadtkapelle, mit zwei modernen Blasmusikstücken. Dessen Dirigent David Krause hatte die 29 Kinder und Jugendlichen in wochenlangen Proben für diesen Auftritt topfit gemacht. Danach begann auch schon der abwechslungsreiche Gesangspart der Chorgemeinschaft. Diese setzt sich bekanntlich aus den ehemaligen Männerchören „Frohsinn“, Blumenfeld-Tengen und „Eintracht“ Talheim zusammen und wird seit ihrer letztjährigen Fusion von Thomas Löchle dirigiert. Dieser gilt als Perfektionist und so saß das in vier Monaten einstudierte Liedgut denn auch sicher. Anrührend dabei das „Ave Glöcklein“ des Chores mit den beiden Solisten Günter Stadelhofer (Tenor) und Robert Mick (Barriton). Der zweite Konzertteil des 28 Männer zählenden Chores widmete sich der Interpretation von verschiedenen Musical-Melodien. Schön untermalt wurden diese zeitgenössischen Interpretationen von Thomas Wezstein am Piano. Und noch vor der Konzertpause kam erneut David Krause mit seinem Jugendblasorchester auf die Bühne. Mit einem rhythmisch anspruchsvollen Stück „Celebration and Song“ beeindruckten die Jugendlichen ebenso wie mit dem Meisterwerk „Celtic Voyage“. Sehr mannigfaltig und kurzweilig waren nach der Pause die Musikstücke der 47-köpfigen Stadtkapelle. Stilelemente aus dem Barock, Pop und Jazz waren zu hören bei „Concerto d'amore“. Völlige Begeisterung kam bei „Saxpack“, einem Krimi mit wilder Verfolgungsjagd, auf, als Tobias Lang auf dem Alt- und Sopransaxophon als Solist brillierte. Und mit dem unvergessenen Hit „Copacabana“ verabschiedeten sich die Musiker und Musikerinnen sehr schwungvoll. nach oben
Weihnachtsmusik in der RandenhalleNach einem typischen Weihnachtslied zur Eröffnung verspricht auch der erste Konzertteil weihnachtlich getragene Lieder, versichert Dirigent Thomas Löchle. Zudem sollen zwei Gesangssoli Abwechslung bringen. Im zweiten Konzertteil werden die 30 Sänger Teile aus den Musicals „Tabaluga“, „Westside Story“ und „My fair Lady“ singen, welche teilweise durch Klavierbegleitung untermalt werden. Seit September hat Dirigent Löchle den stattlichen Männerchor auf dieses Konzert vorbereitet und ein Probenwochenende vermittelte den letzten Schliff. Um das Konzert vom zeitlichen Rahmen her nicht zu überspannen, hat die Stadtkapelle die Teile der Funny Kids und des Jugendblasorchesters gekürzt, erzählt Dirigent David Krause. Die Funny Kids spielen zur Eröffnung zwei recht lockere, rhythmische Werke. Nach den Vorträgen der Chorgemeinschaft, aber noch vor der Pause spielt das Jugendblasorchester: zunächst ein dreiteiliges Werk mit zwei Charakteren und einem Saxophon-Solo. Ein weiteres Stück vermittelt Atmosphäre – das Rauschen des Meeres – mit einem schönen Flötensolo schwärmt David Krause. Nach der Pause folgt der Konzertteil der Stadtkapelle: Concerto d'amore ist ein unterhaltsames Konzertwerk, in dem ein Thema in verschiedenen Stilrichtungen interpretiert und variiert wird. „In the shining of the Stars“ ist ein kontrastierend ruhiges und besinnliches Werk, in dem der Klang eines gut besetzten Blasorchesters zelebriert wird. Ein Highlight des Abends wird das anspruchsvolle Saxpack sein – ein Werk für Solo-Saxophon(e) und Blasorchester. Locker und tänzerisch wird es bei „Copacabana“, welches wiederum im heißen Samba-Rhythmus Brasiliens daher kommt. Es wird sicher ein abwechslungsreicher und interessanter Abend. Information: Das Konzert in der Randenhalle beginnt am Samstag, 18. Dezember, um 19.30 Uhr. nach oben
Stadtkapelle in Mulhouse unterwegsZwei Auftritte hatte die Stadtkapelle Tengen bei ihrem Besuch im ElsassNach der Ankunft und kleineren Problemen mit der französischen Straßenführung gepaart mit deutschen Navigationssystemen, stand eine Begrüßung im Probenraum des Orphéons mit Apéro und Mittagessen auf dem Programm. Der Präsident des Orchesters, Pierrot Hoffmann, begrüßte alle sehr herzlich. Auch durch seine Organisation wurde dieses Treffen möglich gemacht. Zu Fuß ging es danach in die Altstadt der 100 000-Einwohner-Stadt und es wurde eine kurze Führung durch das Historische Museum angeboten. Beim anschließenden Kirchenkonzert im St. Etienne Tempel mitten in der Altstadt konnte ein abwechslungsreiches konzertantes Programm präsentiert werden. Nach einer kleinen Stärkung im Park Salvator stand auch schon der nächste Auftritt auf dem Programm. Fast drei Stunden spielten man dort am “Schweissdissi Tag“ (Fest zur Pflege des Elsässer Dialekts und der Kultur) für zahlreiche Zuhörer ein Unterhaltungskonzert. Der Auftritt war ein voller Erfolg, denn es wurde getanzt, geklatscht und mitgesungen. So ging dann aber auch dieser schöne Sommerabend zu Ende. Sichtlich erschöpft, doch mit guter Laune wurde auch schon wieder die Heimreise angetreten. Der ganze Tag war ein voller Erfolg für diese Partnerschaft und wir freuen uns jetzt schon wieder auf das nächste Treffen! Miriam Straub nach oben
Stadtkapelle zieht BilanzIm detaillierten Bericht von Schriftführerin Birgit Maier wurde das vergangene Jahr mit zahlreichen Auftritten und Aktivitäten noch einmal wiedergegeben. Der Bericht des Fördervereins wurde von Susanne Cybis ebenfalls sehr ausführlich verlesen. Anschließend konnte auch Nicole Egle mit ihrem Kassenbericht ein positives Ergebnis vorzeigen. Wie bei der Stadtkapelle konnte beim Förderverein ein positives Kassenergebnis zum Ende des Jahres 2009 durch deren Kassiererin Corinna Zendler berichtet werden. Dem Jugendbericht von Claudius Weber konnte entnommen werden, dass die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert bei der Stadtkapelle einnimmt. So konnten im Jugendblasorchester und bei den Funny Kids ein Zugang verzeichnet werden. Zusammen spielen nun über 60 Zöglinge in diesen beiden Jugendorchestern. Alexander Stihl vom Führungsteam streifte in seiner Rückschau nochmals die Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres. Dazu gehörte das Frühjahrskonzert unter dem Motto „Absolute Crossover“ mit sehr großem Erfolg, der Vereinsausflug und der 719. Schätzelemarkt. Jedoch musste Alexander Stihl den schlechten Probebesuch bemängeln und rief die Musiker an, sich um höhere Motivation und ein besseren Gemeinschaftsgefühl zu kümmern. Einen großen Dank von ihm ging an Bettina Scheu, die nun aus dem Vorstands-Führungsteam ausscheidet. Auch Dirigent David Krause erwähnte in seinem Bericht den großen Erfolg des Frühjahrskonzertes „Absolute Crossover“. Jedoch musste auch er den schlechten Probebesuch bemängeln. Die Musiker der Stadtkapelle sollten sich ein Beispiel an den Funny Kids nehmen, bei welchen eine Prozentzahl von 88 vorliegt. David Krause gab außerdem einen Ausblick auf das Jahr 2010 mit der Konzertreise nach Mulhouse/Frankreich Ende Juni. Für guten Probenbesuch wurden Claudius Weber und Ralf Stihl belohnt. Bernd Sauter wurde außerdem vom Dirigenten für sein außergewöhnliches musikalisches Engagement geehrt. Zu zehnjähriger Mitgliedschaft im Verein konnte Madeleine Wesle und Christoph Mueller von Bettina Scheu gratuliert werden. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurde Jürgen Weber gratuliert. Bei den darauffolgenden Neuwahlen konnten Alexander Stihl als Vorsitzender des Führungsteams, Nicole Egle als Kassiererin, Claudius Weber als Jugendvorstand, Nikolaus Weber und Peter Stihl als Kassenprüfer sowie die aktiven Beisitzer Dietmar Sprenger und Bernd Zeller in ihrem Amt bestätigt werden. Neu in den Vorstand gewählt wurden Miriam Straub als Schriftführerin, Ralf Stihl als aktiver Beisitzer sowie Josef Münch und Wolfgang Sailer als passive Beisitzer. Miriam Straub nach oben
Märsche und LiebesliederMusikkapelle Büßlingen und Stadtkapelle Tengen spielen bei einem Doppelkonzert aufChristian Bechler vom Vorstandsteam des Musikvereins Büßlingen konnte einen besonderen Willkommengruß an Bürgermeister Helmut Groß, Ortsvorsteher Josef Ritzi, den Bezirksvorsitzenden vom Musikverband Hegau-Bodensee (Bezirk Randen), Bernhard Wesle, und an Pfarrer Harald Dörflinger richten. Unter der Leitung von David Krause gestaltete die Stadtkapelle Tengen den ersten Programmteil mit fünf Musikstücken. Miriam Straub führte durch das Programm. Eingestimmt wurde das Publikum mit „Flashing Winds“. Es folgte „Lied ohne Worte“, bevor die Musikerinnen und Musiker die Zuhörer an die Südspitze Südamerikas, dem „Kap Horn“, mitnahmen und Ralf Stihl am Horn als Solist glänzte. Es folgte dann mit „All I ask of you“ eines der schönsten Liebeslieder aus Andrew Loyd Webber's Erfolgsmusical „Das Phantom der Oper“. Den Schlusspunkt setzte die hervorragend besetzte Stadtkapelle mit dem temperamentvollen Stück „Children of Sanchez“, das 1979 zum gleichnamigen Film von Chuck Mangione komponiert wurde. Harmonisch und gefühlvoll erklangen die Trompetentöne von Solist Michael Stihl. Das musikalische Programm nach der Pause gehörte dem Musikverein Büßlingen unter der Leitung von Michael Maier. Miriam Müller und Patrik Ritzi stellten die fünf Musikstücke vor, wobei diese allesamt gespendet wurden und am Konzertabend erstmalig aufgeführt wurden. „Gladiator“ ist ein Geschenk vom RSV Beuren am Ried. „Now raise me up“, mit dem Sologesang von Lisa Zimmermann ist eine Spende vom RSV Büßlingen. Der Narrenverein „Clown & Römer“ stiftete die „Symphonie Rock“. „Zirkus Renz“ ist ein Geschenk von Ludwig Schneider, wobei in dieses bekannte Musikstück ein Sketch eingebaut wurde. Auch die Ortsverwaltung Büßlingen unterstützte ihre Musikkapelle mit dem Musikstück „The Lord of the Dance“. Mit dem Marsch „Zum Städtele hinaus“ als Zugabe setzte die Musikkapelle Büßlingen den Schlusspunkt unter ein großartiges Doppelkonzert. Während des Konzertabends wurde Lisa Huber durch den Bezirksvorsitzenden des Musikverbands Hegau-Bodensee, Bezirk Randen Bernhard Wesle mit dem silbernen Leistungsabzeichen ausgezeichnet. Wesle spornte Lisa Huber an, ihre Ausbildung noch zu vertiefen. Bürgermeister Helmut Groß sprach von einer großen musikalischen Leistung am Konzertabend. „Wir haben hervorragende Musikstücke gehört.“ Werner Muscheler nach oben
In drei Stunden um die WeltÜber drei Stunden lang wurden die Besucher unter dem Konzerttitel „Weltreise“ von den einzelnen Gruppierungen musikalisch um den Globus geleitet und bekamen dabei schöne Klangerlebnisse vermittelt. Die „Funny Kids“, mit 24 Kindern die jüngste Gruppierung der Stadtkapelle Tengen, eröffneten mit der Eurovisionsmelodie den Konzertabend. Die „Lustigen Kinder“, so die deutsche Übersetzung dieser dem Jugendorchester der Stadtkapelle vorangestellte Formation, zeigten danach mit noch drei weiteren Stücken, was sie in den vergangenen drei Jahren seit ihrer Gründung von ihrem Dirigenten David Krause gelernt hatten. Danach folgte der erste öffentliche Auftritt der neuen Chorgemeinschaft, die sich nun MGV Blumenfeld-Tengen-Talheim nennt. Die sängerisch neue Ära dieses Zusammenschlusses habe mit der ersten Probe am 9. September begonnen, so Benno Wezstein. Thomas Löchle, welcher bisher bereits den MGV Talheim dirigiert hatte, steht dem 31 Männer zählenden Chor vor und hatte komplett neues Liedgut einstudiert. Romantisch begannen die Männer mit Franz Schuberts „Die Nacht“ und mit „Der vierstimmige Chor“ wurden nicht nur die einzelnen Stimmen eines typischen Männerchores vorgestellt, sondern gleichzeitig auf harmonische Weise auch beste Chorwerbung betrieben. Der Spaß der Männer am Singen war richtig zu spüren und so sprang der Funke auch schnell auf die Zuhörer über. Am Ende ihres Gesangblockes mit vier Stücken verabschiedete Thomas Volk den bisherigen Dirigenten des MGV „Frohsinn“, Thomas Wezstein, welcher den MGV über 14 Jahre lang dirigiert hatte. Als Vizedirigent und Sänger bleibt Wezstein der neu gebildeten Chorgemeinschaft aber weiterhin erhalten. Danach folgte das Jugendblasorchester, 30 Jugendliche und junge Erwachsene mit vier wunderschön gespielten Arrangements aus den verschiedensten Teilen dieser Welt und einer schmissigen Zugabe. Gleich beim ersten Musikstück wurde das Hauptorchester der Stadtkapelle nach der Pause mit „Oregon“ von Dirigent David Krause gefordert. Voluminös, wuchtig aber auch schwungvoll klang dieses amerikanische Musikstück. Hornist Ralf Stihl begeisterte als virtuoser Solist bei „Cape Horn“, einem anspruchsvollen Stück Programmmusik, die verschiedenste Bilder beschreibt. Eine sehr gefällige Blasmusikinterpretation bot „Der Löwe schläft heut Nacht“, was manchen Zuhörer zum mitsummen animierte. Den Schluss des regulären Programms bildete „Ein Amerikaner in Paris“, ein temperamentvolles Stück konzertanter Blasmusik, die das pulsierende Großstadtleben beschreibt. Die Zuhörer waren von den musikalischen Darbietungen durchaus begeistert und ließen keine Formation ohne eine Zugabe von der Bühne. Den Dank des Publikums brachte Bürgermeister Helmut Groß anerkennend zum Ausdruck. Erich Rothfelder nach oben
Tengener gehen auf musikalische WeltreiseAls Veranstalter tritt in diesem Jahr der Förderverein der Stadtkapelle Tengen auf. Und mit drei blasmusikalischen Blöcken bestreiten die Gruppierungen der Stadtkapelle auch den Großteil des diesjährigen Weihnachtskonzertes. Und dieses wiederum führt nach der Schilderung von Dirigent David Krause über sämtliche Kontinente und in viele interessante Länder. Nicht umsonst steht das Konzert daher unter dem Titel „Weltreise“. Von der Stadtkapelle wird das im September 2006 gegründete Jugendorchester „Funny Kids“ das Konzert eröffnen. Diese Jugendorchester ist dem Jugendblasorchester der Stadtkapelle (JBO) vorgeschaltet und die „Lustigen Kinder“ sind nach drei Jahren zu einem recht ansehnlichen Klangkörper herangewachsen. Die beiden, von David Krause ausgebildeten Dirigenten Ute Meißner und Tobias Lang werden hierbei ihr Debut als Dirigenten geben. Die im zurückliegenden Jahr neu gebildete Chorgemeinschaft aus den beiden Männergesangvereinen Blumenfeld-Tengen und Talheim tritt im Anschluss an die Funny Kids auf. Dirigent Thomas Löchle hat mit der frisch gebildeten Gesangsformation vollkommen neues Liedgut einstudiert. Die vier Chorsätze zeigen das breite Spektrum eines Männerchores auf. Die Männer spannen hierbei einen musikalischen Bogen von der Klassik bis zur Moderne, beziehungsweise von Franz Schubert bis Elton John. Mit dieser gesanglichen Werbung hoffen die Verantwortlichen dass vielleicht der eine oder andere Sänger zur neuen Chorgemeinschaft findet. Das JBO eröffnet den zweiten Konzertteil und danach spielt die Stadtkapelle. Die 55 Musikerinnen und Musiker um Dirigent David Krause warten mit anspruchsvollen Stücken und teils bekannten Melodien wie beispielsweise „The Lion sleeps tonight“ auf. Bei „Cape Horn“ wird ein Hornsolo zu hören sein. Das Publikum kann sich also auf anspruchsvolle, hochwertige aber auch unterhaltsame Kost am Samstagabend freuen. Konzertbeginn am Samstag ist um 19.30 Uhr. Erich Rothfelder nach oben
Nachwuchs zeigt sein KönnenUnter der Leitung von David Krause eröffneten die „Funny Kids“ den ersten Programmteil. Mit dem Titel „Final Countdown“, sowie mit den Stücken „Jupiter“ „Grasshopper Dance“ „Can you feel the love tonight“ und „Barbara Ann“ setzten die Jüngsten schon musikalische Akzente. Helen Kamla führte in gekonnter Weise durch diesen Programmteil. Anschließend kam das Jugendorchester Volkertshausen unter der Leitung von Andreas Maurer auf die Bühne und begrüßte musikalisch die Besucher des Konzerts. Der Dirigent selbst machte die Ansage für die Musikstücke: „Andrew Lloyd Webber in Concert“ machte den Start, dann „Leuchtfeuer“, „T-Bone Tricks“, „Disco lives“ und „Fluch der Karibik – At world's end“. Als Solist war an der Posaune Simon Muffler. Die geforderten Zugaben gab es natürlich von den Musikerinnen und Musiker des Orchesters. Nach der Pause spielte das Jugendblasorchester Tengen unter der Leitung von David Krause. Mit den Titeln „Clash of the Styles“ „Fever“ „Colors of the wind“ und „Queen in Concert“ zeigte das Jugendorchester sein Können. Ann-Katrin Cybis verstand es hervorragend, die Musikstücke zu vermitteln. Der Höhepunkt des Konzerts war aber der gemeinsame Auftritt der Kapellen. Über 60 Musikerinnen und Musiker spielten die Stücke „Doctor Rock“ „You raise me up“ „I will follow him“ und „Smoke on the water“. Nach mehreren Zugaben bedankte sich Bettina Veit bei den Dirigenten und Ansagern mit einem Präsent. Für den Vorsitzenden des Fördervereins Edwin Keller war es ein wunderbares Konzert mit einer tollen Stimmung, die sich auch auf das Publikum übertrug. Dankbar zeigte er sich gegenüber den vielen Besuchern für ihr Kommen und den Spenden für den Förderverein. nach oben
Jungmusiker spielen aufAuf dem Programm stehen bekannte Musical-Melodien von Andrew Lloyd Webber, ebenso ein Solo-Werk für Posaune und Disco-Hits der 80er. Für die Tengener Jugendorchester ist es dieses Mal ein Heimspiel. Die „Funny Kids“ eröffnen den abwechslungsreichen Konzertabend mit „Final Countdown“. Auch „klassische“ Musik bringen sie zu Gehör mit Jupiter aus „Die Planeten“ von Gustav Holst. Doch natürlich sind bei den Kids auch moderne Rhythmen zu hören. „Die Funny Kids sind ein lustiger Haufen“ berichtet David Krause, Dirigent der Tengener Jugendorchester ‚Funny Kids‘ und ‚Jugendblasorchester‘. „Es ist faszinierend, wie diese Kinder nach etwa einem Jahr das erste Mal etwas chaotisch zusammenspielen und wie sich innerhalb kurzer Zeit ein Klangkörper entwickelt.“ Im zweiten Konzertteil spielt das Jugendblasorchester auf. Beim „Zusammenprall der Stilrichtungen“ wird das identische Tonmaterial in unterschiedlichen Facetten und Stilrichtungen präsentiert. Heiß geht es her bei „Fever“. Und abermals wird ein Sprung in die 70er und 80er Jahre gemacht, wenn das Orchester die größten Hits der Gruppe „Queen“ zum Besten gibt. Der Höhepunkt kommt zum Schluss. So werden die drei Jugendorchester den letzten Teil des Konzerts gemeinsam bestreiten. Bestimmt wird das ein akustisches wie optisches Erlebnis sein, wenn die roten und grünen Musiker sich zu einem großen Klangkörper mit etwa 80 Jungmusikern vereinen. „Ein gut besuchtes Konzert würde mich und die Jungmusiker freuen“, berichtet Krause. nach oben
Moderne Blasmusik ein GenussSeit Wochen schon hat Dirigent David Krause seine Musikerinnen und Musiker intensiv auf das Konzert vorbereitet, bei dem ein weites Spektrum von moderner Blasmusik zu hören war, wenn auch der eine oder andere Besucher, ohne die große Leistung des Orchesters schmälern zu wollen, gerne auch zwischendurch eine leichte Muse gehört hatte. „Es braucht kein Platzkonzert zu sein, aber ein gefühlvoller Marsch oder ein in den Frühling einstimmender Walzer kann auch das Auge und Ohr zur Maienzeit erfreuen“, so die Feststellung von manch einem Besucher. Eine hervorragende Idee hatten die Verantwortlichen von der Stadtkapelle Tengen umgesetzt. Die Randenhalle wurde umfunktioniert in einen Konzertsaal, bei dem die Zuhörerinnen und Zuhörer stufenweise nach oben sitzen konnten. Der Blick war frei in Richtung Orchester. Es herrschte eine angenehme Stille bei der Eröffnung des Konzerts mit der „Olympic Fanfare and Theme“, die von John Williams als Eröffnungsfanfare zu den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles komponiert wurde. „The Witch and the Saint“ auf Deutsch „Die Hexe und die Heilige“ von Steven Reineke erzählte anschließend die traumatische musikalische Geschichte von Helena und Sibylla. Das Musikstück begann mit einem Paukenschlag, wurde andächtig, ruhig und erklang allmählich mit der ganzen Fülle der einzelnen Register. „Hobbits“ aus der Sinfonie Nr. 1 eröffnete ebenfalls verhalten und führte allmählich hinüber in einen Marschrhythmus. Dieses Stück verlangte von den Akteuren vor der Pause höchste Konzentration. Fünf Musikstücke wurden nach der Pause von Miriam Straub noch angesagt. Bei „Absolute Crossover“ von Otto M. Schwarz – unter dem auch das Motto des Frühjahrskonzerts stand – waren alle Instrumente auf einen Schlag gefordert. Soli von Trompeten, Saxophonen, Zugposaunen und anderen gaben der Komposition eine große musikalische Abwechselung und für die Zuhörer ein Musikgenuss in höchster Vollendung. Ein Querschnitt von vier Frank Sinatra-Titeln rief bei den Zuhören bekannte Melodien in Erinnerung. Einen Kunstgenuss der besonderen Art hörte man mit „I need to be in love“, bei dem Tobias Lang als Solist am Saxophon glänzte. Im letzten Stück „Funk Attack“ wurde den Orchestermitgliedern nochmals alles abverlangt, dabei kamen die Trommler und Schlagzeuger zu ihrem Solo. Manuel Leute und Maximilian Stadtfeld zeigten dabei ihre besondere Begabung und ihr hervorragendes Können. Werner Muscheler nach oben
Auftritt der StadtkapelleNach dem ersten erfolgreichen Frühjahrskonzert im Jahr 2007 hat Dirigent David Krause wieder einiges vorbereitet und fordert die Akteure in jeder Minute. Zu Beginn des Konzertes erklingt die Olympische Fanfare von John Williams, welche gefolgt wird von vielen Facetten der modernen Blasmusik. Die Werke reichen von einem gefühlvoll gespielten Liebeslied bis zu weiteren rockigen Segmenten. Zum Abschluss werden die Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle ihre Zuhörer in die Weltmetropole New York entführen, welche für viele Musiker der Alt- und Neuzeit ein Sprungbrett ist und vielerlei Erfolgsgeschichten in sich birgt. Gleich nach der fünften Jahreszeit begannen David Krause und die Stadtkapelle mit den Vorbereitungen und in vielen anstrengenden Proben wurde noch die Feinarbeit vorgenommen. „Ich freue mich sehr auf das Konzert und hoffe, dass wir mit vielen Zuhörern und Fans für unsere Arbeit belohnt werden, denn es ist für jede Generation etwas dabei, ob Jung oder Alt“, so der musikalische Vorsitzende Michael Stihl. nach oben
Leistungsabzeichen für JungmusikerErich Rothfelder nach oben
Konzert krönt JubiläumZu Recht kündigte Vorstand Heinrich Häusler vom MGV in seiner Begrüßung einen kulturellen Höhepunkt an. Und mit den von Dirigent Thomas Wezstein einstudierten sieben Liedvorträgen boten die Sänger in der Folge dann auch einen anspruchsvollen Querschnitt aus dem Repertoire der vergangenen sieben Jahrzehnte. Das jeweilige Gesangsstück wurde von verschiedenen Sängern angesagt, welche bei dieser Gelegenheit auch jeweils einen interessanten Rückblick in die entsprechende Epoche des Vereines gaben. So kamen nachdenkliche Lieder aus der Nachkriegszeit, schöne Interpretationen aus der Zeit des Aufbruchs und auch den Frohsinn vermittelnde, gefällige Liedvorträge zu Gehör. Im zweiten Konzertteil des MGV boten die Männer mit „Balkanfeuer“ einen Höhepunkt aus ihrem Repertoire. Begeistert haben aber auch „Anita“ und „Diana“, gefällige Schlager, welche das Publikum zum Mitsummen anregten und unbeschwerte Lebensfreude vermittelten. Als Gesangssolisten gefielen Günter Stadelhofer und Markus Feucht und Konrad Mautz auf seiner Mundharmonika. Die Liedvorträge im zweiten Konzertblock wurden von Thomas Löchle auf dem Akkordeon schön untermalt und damit gefällig begleitet. David Krause hatte als Dirigent der Stadtkapelle gleich drei verschiedene Orchester auf das Konzert vorbereitet. Das Jugendblasorchester (JBO) bot mit ihren 25 Jungmusikern vier Beiträge. Solistisch gefordert waren insbesondere die Klarinetten und die Schlagzeuger mit ihren Solo-Stücken. Eingeleitet hatte das JBO mit „At morning's first light“, einem recht anspruchsvollen Stück vom erwachenden Tag. Im zweiten Konzertteil kamen nach der Pause und dem MGV die „Funny Kids“, die 18 „Kleinen“ auf die Bühne. Sie brachten das Publikum mit „Dance Starters“ gedanklich zum Tanzen, als nacheinander ein Paso Doble, ein Walzer, ein Tango und ein Jive erklangen. Rhythmusbetont war der „Soul Express“ und danach wurde es rockig. Vom Hauptorchester kamen zunächst nur elf Blechbläser und vier Schlagzeuger auf die Bühne und spielten die feierliche „Ceremonial Fanfare“. Vom Licht des Goldes inspiriert war das farbenreiche und strahlende „Lux Aurumque“, ein zeitgenössisches, modernes Stück der Blasmusik. Bei „Moment for Morricone“ wurden bekannte Filmmelodien von Ennio Morricone zu einem Medley zusammengefasst und boten damit noch einmal stimmungsvolle, gute Blasmusik. Erich Rothfelder nach oben
Konzert setzt SchlusspunktDessen Dirigent Thomas Wezstein will mit dem aufgelegten Liedgut beim Konzert auch einen Blick zurück in die Vergangenheit des Vereines werfen. So kommen im ersten Konzertteil Lieder aus der Nachkriegszeit und den ersten Vereinsjahrzehnten zu Gehör. Das seien teils traurige, aber auch hoffnungsvolle Gesänge schildert Heinrich Häusler. Aus den 70-er Jahren, als der Chorgesang noch als sehr attraktiv galt, kommen ebenfalls Lieder zur Aufführung und diese würden die damalige Aufbruchsstimmung signalisieren. Gespickt mit neuzeitlichen Liedern ist dann der zweite Konzertteil des MGV. Unbeschwerte Musik, die den neuen Zeitgeist verkörpere und bekannte Schlager wollen die 20 Männer dann singen, so das Versprechen von Vorstand und Dirigent. Um das Konzert zeitlich ein wenig zu straffen, wird die Stadtkapelle dieses Jahr nur einen Konzertblock spielen, kündigt dessen Dirigent David Krause an. Aber daneben werden die jungen Musiker des Jugendblasorchesters (JBO) gleich im ersten Konzertteil mit vier anspruchsvollen Stücken aufwarten und solistisch gefordert werden, so der junge Dirigent. Im zweiten Konzertteil kommen die „Kleinen“ der Stadtkapelle, Funny Kids genannt, zum Zug. Mit drei tänzerischen Stücken, Soul- und Rockmusik werden sie das Publikum unterhalten, bevor das Hauptorchester den Schlussakzent setzen wird. Und der verspricht spannend und abwechslungsreich zu werden. Zehn Blechbläser und vier Schlagzeuger werden mit der feierlichen „Ceremonial Fanfare“ den Part eröffnen. Mehr will der agile Dirigent noch nicht verraten, verspricht aber sehr stimmungsvolle, gute Blasmusik. Das Publikum kann sich also auf anspruchsvolle, hochwertige und unterhaltsame Kost am Samstagabend in der Randenhalle freuen. Konzertbeginn in der Randenhalle ist am 20. Dezember um 19.30 Uhr. nach oben
Premiere beim SommerfestFörderverein der Stadtkapelle Tengen stellt sich vornach oben
Klingendes Tengen"Mit dem Konzert wollen wir an den Erfolg im Jahre 2005 anknüpfen, als die Stadtkapelle anlässlich ihres 100. Geburtstages ein Konzert unter dem Titel 'Klingendes Tengen' gab" erzählt der Vereinsvorsitzende Edwin Keller. Und daher hoffen die Organisatoren natürlich auf das passende Wetter. Schließlich dient der Erlös aus dem Sommernachtskonzert der Jugendförderung und damit dem Nachwuchs in der Stadtkapelle. Susanne Cybis, die zweite Vorsitzende, schildert die drei hauptsächlichen Aufgaben des neu gegründeten Vereins. "Förderung der instrumentalen Aus- und Weiterbildung unserer Musiker, Förderung der Anschaffung und Reparatur von Instrumenten und die Förderung der Anschaffung von Notenmaterial und Uniformen". Für die ideelle und finanzielle Förderung der Stadtkapelle braucht der Verein natürlich Geld und dies will er auch durch die Ausrichtung von Konzerten und sonstigen Veranstaltungen verdienen. Bernhard Wesle, der ehemalige Vorsitzende der Stadtkapelle, ist Schriftführer im Förderverein und wirbt für die Mitgliedschaft. "Fördermitglieder brauchen sich nicht aktiv innerhalb des Vereins zu betätigen, können sich aber nach ihrem eigenen Ermessen einbringen", so seine Schilderung. Zwischen 40 und 50 Mitglieder zählt der Verein bereits nach wenigen Wochen. Aber es sollen deutlich mehr werden. Wie lauschig der Platz unter den Kastanien sein kann, haben die Besucher von "Klingendes Tengen" aus dem Jahre 2005 noch gut in Erinnerung. Neben kulinarischen Köstlichkeiten gibt es selbstverständlich auch hörenswerte Musik. So werden die Funny Kids mit ihren 25 Zöglingen auftreten, danach die Jugendkapelle mit ihren 25 Jungmusikern und abschließend das 55 Musiker zählende Hauptorchester der Stadtkapelle. nach oben
Die Feuertaufe bestandenTengen - Traditionell eröffnete die Stadtkapelle Tengen ihre diesjährige Jahreshauptversammlung musikalisch wieder mit einem Marsch. Danach konnte Vorsitzende Bettina Veit die anwesenden Mitglieder, Bürgermeister Helmut Groß, Vereinsvorstände, Gemeinderäte sowie Freunde und Gönner des Vereines begrüßen. Schriftführerin Birgit Maier gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Vereinskassier Fred Zeller konnte eine solide Kassenführung vorweisen. Die Jugendarbeit hat bei der Stadtkapelle einen sehr hohen Stellenwert. Jugendvorsitzende Annemarie Häusler verlas den Jugendbericht. Das Jugendblasorchester (JBO) nimmt nun schon seit vier Jahren einen wichtigen Teil der Jugendausbildung wahr. Die Leitung hat Dirigent David Krause. Das JBO zählt 27 Musiker und ist fester Bestandteil vieler Anlässe. Daneben wurde im vergangenen Jahr unter der Leitung von David Krause das Orchester "Funny Kids" gegründet. Dieses zählt 21 Musiker, die sich allesamt in der Ausbildung, mit dem Ziel zum Erwerb des Jungmusiker-Leistungsabzeichens in Bronze, befinden. Dirigent David Krause ging in seinem Bericht noch einmal auf die musikalischen Höhepunkte des zurückliegenden Jahres ein. Diese waren unter anderem das Frühjahrskonzert unter dem Motto "Von Vampiren, Piraten und Meerjungfrauen", ebenfalls das alljährliche Weihnachtskonzert. Ebenfalls erwähnenswert ist das Wertungsspiel an welchem das JBO mit hervorragendem Erfolg teilgenommen hatte. Für sehr guten Probenbesuch mit keiner Fehlprobe wurde Anna-Katharina Weber ausgezeichnet. Nach der Entlastung des Vorstandes konnte die Vorsitzende Bettina Veit langjährige Vereinsmitglieder ehren. Für zehnjährige aktive Mitgliedschaft konnten Isabella Baier, Manuel Leute, Miriam Straub, Pascal Rothfelder, Simon Keller, Maximilian Kroschk und Carina Lohberger ausgezeichnet werden. Für 20jährige aktive Mitgliedschaft wurde Nicole Egle ausgezeichnet und für 40jährige aktive Mitgliedschaft Oskar Stihl. Bei den anschließenden Neuwahlen stand die Wahl des ersten Vorsitzenden des Führungsteams an. Alexander Stihl stellte sich wieder zur Wahl und wurde einstimmig gewählt. Ebenfalls wurde das Amt des ersten Kassierers gewählt. Fred Zeller stellte sich nach 16 Amtsjahren nicht mehr zur Verfügung. Ihm galt ein besonderer Dank für die jahrelang geleistete Arbeit. Fred Zeller wurde zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle ernannt. Als erster Kassier wurde Nicole Egle einstimmig gewählt und zum zweiten Kassier Daniela Dietrich. In ihrem Amt als Schriftführerin wurde Birgit Maier bestätigt. Dies gilt auch für die Passiv-Beisitzer Ulrich Mueller und Werner Kornmayer. Bestätigt wurden die Jugendvorstände Annemarie Häusler und Claudius Weber. Ebenfalls neu gewählt wurden der erste Aktiv-Beisitzer Fred Zeller und Simon Keller als zweiter Aktiv-Beisitzer. Zum Schluss bedankte sich Alexander Stihl vom Führungsteam bei Michael Stihl und Bettina Veit für die gute Zusammenarbeit innerhalb des neuen Gremiums. Ebenfalls sprach er seinen Dank an alle Musiker und freiwilligen Helfern, die zum Gelingen des Schätzelemarktes beigetragen hatten, aus. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung fand die Gründung eines Fördervereines der Stadtkapelle Tengen statt. Birgit Maier nach oben
Blasmusik auf hohem NiveauDie Funny Kids, der Nachwuchs des Jugendblasorchesters Tengen, eröffnete unter der Leitung von David Krause das Gemeinschaftskonzert. Und gleich beim zweiten Stück "Attack of the Slide Trombones", überraschte Patrick Sonntag das Publikum mit einem fulminanten Posaunen-Solo. Aber auch bei Stücken wie "We will rock you" sorgte der Tengener Nachwuchs für Begeisterung und viel Applaus. Ebenfalls unter der Leitung von Dirigent David Krause füllte dann das Jugendblasorchester Tengen die Bühne der Alten Kirche. Mit den populärsten Hits der 80er-Jahre eröffneten die Jungmusiker aus Tengen ihren Konzertteil. Ähnlich wie in Smetanas "Moldau" ging es bei dem Stück "Rivers" um Gefühle, die anhand eines Flusses von der Quelle bis zur Mündung musikalisch ausgedrückt werden. Bei den "Rocking Trumpets" konnte das Trompetenregister des Jugendblasorchesters seinen Leistungsstand in fulminanter Weise unter Beweis stellen. Das Publikum dankte mit Applaus. Natürlich gewährte Dirigent David Krause eine Zugabe. Jugendleiterin Bettina Schmidt, sie hatte das Konzert organisiert, stellte zunächst die Jugendkapelle Volkertshausen dem Publikum vor. Sie bedankte sich auch ausdrücklich bei den Gästen aus Tengen für ihre Teilnahme. Danach konnte Bürgermeister Alfred Mutter im Namen des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee noch vier Bronzene Leistungsabzeichen an die Volkertshauser Jungmusiker Markus Bieg, Lena Gebhardt, Manuel Greuter und Niklas Martin verleihen. Auch die Jugendkapelle Volkertshausen bot ihren Zuhörern ein sehr modernes Repertoire. Sämtliche Stücke wurden zunächst von Dirigent Andreas Maurer vorgestellt und kommentiert. Dabei äußerte er auch die Erkenntnis: "Musik kann viel mehr ausdrücken als viele Worte". Mit fünf Stücken konnte die Jugendkapelle Volkertshausen ihr Publikum restlos überzeugen - das zeigte schon der tosende Beifall, so zum Beispiel nach dem "Driving Test" der Schlagzeuger. Beim Finale musizierten dann alle drei Kapellen zusammen. Fazit: Ein wirklich kurzweiliges Konzert, das zeigte, dass man auch die Jugend von heute durchaus noch mit Blasmusik begeistern kann. Roland Ragg nach oben
Ein KlangerlebnisDer Einstieg in den melodischen Abend gebührt traditionell dem ausrichtenden Verein, heuer dem MGV. Und hier hatte Dirigent Thomas Wezstein, der den 19 Sänger zählenden Verein seit zehn Jahren dirigiert gleich die erste Überraschung parat. Er selbst begleitete nämlich den Chor auf seinem E-Piano und über die aufgestellten Lautsprecher hatte der Konzertbesucher den Eindruck, dass ein ganzes Orchester im Hintergrund des Chores als dessen Begleitung aufspielen würde. Zu dieser Klangfülle passten die neuzeitlichen Lieder wie "Spanish Eyes", "Stangers in the Night" oder "Die kleine Kneipe" bestens. Bei diesen allseits bekannten Melodien waren die Konzertgäste immer wieder versucht selbst mitzusingen. Auch nach der Pause sangen die Männer im zweiten Konzertteil wohlklingende Highlights der modernen Sangesliteratur wie "Was kann ich denn dafür", "Ich war noch niemals in New York", oder "Fürstenfeld". Den Zuhörern haben die Aufführungen sehr gefallen und so gab es als Zugabe "My way", eine sehr gefühlvolle Interpretation mit Markus Feucht als Solist. Ihren ersten öffentlichen Auftritt mit zwei rhythmusbetonten Stücken hatten die Funny Kid, das im zurückliegenden September gegründete Jugendorchester der Stadtkapelle Tengen. Und es war für die Zuhörer beachtlich was in den 13, seither durchgeführten Proben, von Dirigent David Krause mit den "Lustigen Kindern" erarbeitet wurde. Danach folgte das Jugendblasorchester, 26 Jugendliche und junge Erwachsene mit zwei wunderschön gespielten Arrangements aus bekannten Filmmusiken. Gleich beim ersten Musikstück wurde das Hauptorchester der Stadtkapelle mit "La Quintessenza" von Dirigent David Krause herausgefordert. Diese musikalische Betrachtung einer Quintessenz brachte von der imposanten Eröffnungsfanfare bis zum großen Finale fliesende Übergänge und wusste zu gefallen. Im zweiten Konzertteil spürten die Zuhörer beim Medley "Robin Hood" förmlich die Spannung und Emotion der Handlung. Und bei "Schindlers Liste" der einfühlsam gespielten Filmmusik kam die ganze Traurigkeit und Hoffnung zum Ausdruck. Tobias Lang begeisterte als virtuoser Saxophonsolist beim bekannten "Yakety Sax" und bei "Children of Sanchez" einem ebenso temperamentvollen und harmonischen Stück brillierte Michael Stihl solistisch auf dem Flügelhorn. Die Zuhörerschaft war von den musikalischen Darbietungen hellauf begeistert und erklatschte sich noch zwei Zugaben. Den Dank des Publikums brachte Bürgermeister Helmut Groß anerkennend zum Ausdruck. Erich Rothfelder nach oben
Klangprobe mit ÜberraschungenBekannte Hits aus den letzten fünf Jahrzehnten werden die 19 Männer um Dirigent Wezstein zu Gehör bringen. Und diese sollen, ganz neuzeitlich, mit Pianobegleitung dargeboten werden. Überhaupt will sich der MGV trotz seiner fast 70 Jahre als jung gebliebener Verein präsentieren, erläutert der neue Vorsitzende Heinrich Häusler. "Mit dem diesjährigen Konzert werden neue Impulse gesetzt", so Häusler. Der Männergesangverein, der in den letzten Jahren sein Gesang- und Liedgut Stück für Stück erweitert und insbesondere modernisiert hat, will damit bei den Zuhörern Neugierde wecken. "Und vielleicht findet damit auch der eine oder andere Sänger zu unserem Verein", so die leise Hoffnung des Vereinsvorstandes. Im kommenden Jahr feiern die Sänger aus Blumenfeld und Tengen ihr 70-jähriges Vereinsbestehen. Bei der Stadtkapelle wird das im vergangenen September neu gegründete Jugendorchester "Funny Kids" seinen ersten Auftritt haben. Dieses Jugendorchester ist dem Jugendblasorchester (JBO) vorgeschaltet und die "Lustigen Kinder" spielen hier nach etwa einem Jahr Unterricht zusammen, so die Erzählung von Dirigent David Krause. Nach dem JBO spielt die Stadtkapelle im ersten Konzertteil mit "La Quintessenza" ein einziges Werk mit fünf Sätzen, welches als Meisterwerk des holländischen Komponisten Johan de Meij bezeichnet werden kann. Im zweiten Konzertteil warten die 55 Musikerinnen und Musiker um Dirigent David Krause mit bekannten Melodien, vor allem Filmmusik aus "Robin Hood" und "Schindlers Liste" auf. Zum Schluss des Konzerts kündigt der agile Dirigent eine heiße Bearbeitung von "Children of Sanchez" an. Ohnehin sei dieser Konzertteil saxophonisch geprägt, schildert David Krause und mit dem "Yakety Sax" kann der Saxophonsolist dann noch einmal richtig brillieren. Das Publikum kann sich also auf anspruchsvolle, hochwertige aber auch unterhaltsame Kost am Samstag freuen. Konzertbeginn in der Randenhalle ist am 22. Dezember um 19.30 Uhr. Erich Rothfelder nach oben
Preisgekrönte NachwuchsmusikerNach dem Frühjahrskonzert der Stadtkapelle am Wochenende zuvor (wir berichteten) blieben den Kindern und Jugendlichen noch zwei Proben, um an Details zu arbeiten und so den letzten Schliff zu holen, wie der engagierte junge Dirigent berichtete. Am Sonntagfrüh schlugen die Herzen dann doch etwas höher, als man sich am Probenraum traf, um gemeinsam nach Radolfzell zu fahren. Dort spielte sich das Orchester zunächst ein, bis es gegen 10.40 Uhr mit seinen beiden Vorträgen an der Reihe war. Die drei Juroren bewerteten das Vorspiel des Tengener JBO als "hervorragend" und vergaben 91 von 100 Punkten. Damit wurden die Schützlinge von David Krause Gruppenbeste in der Kategorie B, das ist die Unterstufe. Neben einem ersten Preis erhielten die Jugendlichen auch einen kleinen Geldbetrag. Über den musikalischen Erfolg freuten sich nicht nur die Mitglieder des Jugendblasorchesters Tengen und ihr Dirigent, sondern auch das neue Vorstandsteam der Tengener Stadtkapelle zeigte sich stolz über den talentierten Bläsernachwuchs. nach oben
Piraten in der RandenhalleDas etwas andere Frühjahrskonzert der Stadtkapellenach oben
Musikalische SeeräuberSchon beim Eintritt in das Foyer der Halle erinnerten brennende Kerzen, Fledermäuse, Spinnweben und Seefahrersymbole an das Konzertmotto "Piraten, Vampire und Meerjungfrauen". Die Bühnenrückseite war schwarz, mit einem großen Piratenkopf und den gekreuzten Schwertern dekoriert. Immer wieder sorgten Nebelschwaden in der dunkel gehaltenen Halle auf der wenig illuminierten Bühne für mystische Stimmungsbilder. Und das Äußere der Musikerinnen und Musiker tat ein Übriges. Diese kamen nämlich als Seeräuber, Piraten und Draculas gekleidet. Soviel zum Drumherum, denn Musik gab es natürlich auch an diesem Abend. Und auch die entsprach nicht unbedingt den herkömmlichen Vorstellungen. Die Stücke waren modern und entstammten der teils noch aktuellen Rock- und Popmusik, Hits der 60er und 70er Jahre und etwas klassischer Blasmusik. Und dieser bunte Mix gefiel dem Publikum so sehr, dass es sich am Ende mit den zwei gewährten Zugaben fast nicht zufrieden geben wollte. Das Jugendblasorchester eröffnete mit drei Stücken den bunten Konzertabend. Was da seit September 2004 von Dirigent Krause herangebildet wird, kann sich wahrlich sehen lassen. Und da der Dirigent und seine Jungmusiker sich auch einer Leistungskontrolle unterziehen wollen, nehmen sie demnächst und erstmals mit zwei Musikstücken an einem Wertungsspiel in Radolfzell teil. Das Orchester entführte das Publikum zu Beginn mit "Piraten der Karibik" mit einem musikalischen Spektakel in die Südsee. Schwarzen Humor, etwas Mystik und kraftvolle Dynamik brachte der "Tanz der Vampire". Hier zeigten die Musiker, wie auch bei anderen Stücken, auf einer Großleinwand ausgewählte Filmausschnitte. Als absoluter Virtuose auf dem Xylophon erwies sich Tobias Huber bei "Xylomania", was mit viel Beifall honoriert wurde. Als bravouröser Solist bewies sich auch Maximilian Kroschk mit seinem Bariton-Saxophon bei "Mah Na Mah Na". Dazwischen gab es Populäres mit den bekannten Hits von Phil Collins. Und dass die Musik der 60er und 70er Jahre noch immer sehr gern gehört wird, bewies das Orchester mit dem Medley "Oldies forever". Ohne Unterbrechungen lässt sich kaum ein Konzert durchspielen und sei es auch so schön, wie am Samstagabend in der gut besuchten Randenhalle die Zuhörer fanden. Bernhard Wesle verlieh als Vertreter des Musikverbandes Hegau-Bodensee die Jungmusikerleistungsabzeichen an Viola Braun, Tamara Kastner, Daniel und Julian Zeller. Ehre wem Ehre gebührt, denn dann war Wesle selbst an der Reihe. Er stand zusammen mit Bernhard Eisenmann über 19 Jahre und bis vor wenigen Wochen an der Spitze der Tengener Stadtkapelle (wir berichteten). Mit Rudolf Müller hielt ein alter Weggefährte für die beiden eine profunde Laudatio. Unter dem Beifall des Publikums und stehenden Ovationen der Aktivmusiker ernannte Müller Bernhard Eisenmann zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle und Bernhard Wesle zum Ehrenvorstand. Erich Rothfelder nach oben
Konzert mit viel Neuem"Es wird ein Konzert in gewohnter Qualität, aber mit völlig neuem Gesicht", erzählt Dirigent David Krause und macht damit natürlich neugierig. So sei auch das Drumherum in der Tengener Halle komplett anders als gewohnt, so die vielversprechenden Andeutungen. Offenbar soll es neben den musikalischen Beiträgen auch unterhaltsame Effekte geben. Mit diesem Konzert schlagen der junge Dirigent und das junge Führungsteam eine neue Richtung ein. Jedenfalls wird es nicht nur etwas zu hören, sondern auch manches zu sehen geben, was in der Vorbereitung schon großen Aufwand bedeute. Interessant liest sich das neu gestaltete Programmheft. So kommen moderne Stücke aus der Rock- und Popmusik ebenso vor wie klassische Themen, traditionelle Blasmusik und Musicals. Seit Mitte Januar läuft die Probenarbeit mit vielen Gesamt- und Registerproben. Das Probenwochenende vor einigen Tagen wurde trotz schönstem Wetter durchgeführt und brachte neben musikalischem Fortschritt, auch viel für die Kameradschaft, wie Alexander Stihl, Ansprechpartner im neuen Führungsteam, betont. Das Konzert wird vom Jugendblasorchester mit drei Stücken eröffnet. Dieses Orchester wurde im September 2004 von David Krause gegründet. Mit zwei der Stücke werden die Jungmusiker demnächst beim Wertungsspiel in Radolfzell sich einer Jury stellen. Verabschiedet werden nach 19 Jahren gemeinsamer Vorstandstätigkeit auch die bisherigen Vorsitzenden Bernhard Wesle und Bernhard Eisenmann. Termin: Das Konzert am Samstag, 28. April, wird als so genanntes Stuhlkonzert durchgeführt. Konzertbeginn in der Randenhalle ist um 20 Uhr. nach oben
Auf 3 Schultern verteiltTengen - Traditionell eröffnete die Stadtkapelle Tengen die Jahreshauptversammlung musikalisch mit einem Marsch. Vorsitzender Bernhard Wesle begrüßte alle anwesenden Mitglieder, Bürgermeister Groß, Vereinsvorstände, Gemeinderäte sowie Freunde und Gönner im Gasthaus zum Schützen. Rückblickend auf das vergangene Jahr konnte er eine positive Bilanz ziehen. Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme am Landesmusikfestival Baden Württemberg in Villingen-Schwenningen, wo die Stadtkapelle am Wertungsspiel in der Mittelstufe teilnahm. Die Freude war sehr groß bei der Bekanntgabe mit dem Ergebnis "sehr gut". Nicht zu vergessen ist der alljährliche Schätzelemarkt, welcher sehr viel Engagement von den Vereinsmitgliedern fordert. Ebenfalls sprach Vorsitzender Wesle an alle freiwilligen Helfer, die zum Gelingen des Schätzelemarktes beitrugen, seinen Dank aus. Im weiteren Verlauf der Versammlung gab Schriftführerin Birgit Maier einen Überblick über das mit vielen Auftritten und einem Ausflug sehr abwechslungsreiche Vereinsjahr. Vereinskassier Fred Zeller und Nicole Egle hatten ein umfangreiches Arbeitspensum zu bewältigen. Auch die Jugendarbeit hat bei der Stadtkapelle einen sehr hohen Stellenwert. Jugendvorstand Claudius Weber verlas den Jugendbericht. Das Jugendorchester besteht derzeit aus 27 Jungmusiker und Jungmusikerinnen. Weitere 16 sind in der Ausbildung. Dirigent David Krause, der nun seit fast vier Jahren im Amt ist, äußerte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Kapelle bei den vielen Auftritten und dem Weihnachtskonzert. Er konnte sieben Musikerinnen und Musiker für guten Probenbesuch auszeichnen. Nach der Entlastung der Vorstandschaft konnte Vorsitzender Wesle langjährige Vereinsmitglieder ehren. Für zehnjährige aktive Mitgliedschaft konnten Raphaela Baier, Hans-Peter Häusler und Claudius Weber ausgezeichnet werden. Bei den anschließenden Neuwahlen stand die Wahl des ersten und zweiten Vorsitzenden an. Erstmals wurde ein Führungsteam bestehend aus drei Vorsitzenden gebildet. Diese werden sich die verschiedenen Aufgabenbereiche aufteilen. Zum Team gehören: Alexander Stihl, Bettina Veit und Michael Stihl. Sie wurden einstimmig gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Dietmar Sprenger als Aktiv-Beisitzer. Bernhard Wesle übernahm ebenfalls das Amt eines Aktiv-Beisitzers. Neuer Zeug- und Gerätewart wurde Bernhard Eisenmann. Nicole Egle wurde in ihrem Amt der zweiten Kassiererin bestätigt. Dies gilt auch für die Passiv-Beisitzer Ewald Mueller und Peter Stihl. Zum Schluss ergriff Bettina Veit im Namen des neu gewählten Führungsteams das Wort. Sie bedankte sich bei Bernhard Wesle und Bernhard Eisenmann für das Engagement das die beiden die letzten 19 Jahre aufgebracht hatten. Sehr viel Zeit investierten die beiden in den Verein und das mit großem Erfolg. Als Dank für ihre geleistete Arbeit erhielten sie ein Präsent und bewundernswerten Beifall. Die Versammlung wurde mit einem Marsch beendet. nach oben
Der Druck ist nun wegFür den Verein wichtige Entscheidungen zu treffen und deren Verantwortlichkeit zu übernehmen, das gehört für die beiden nun der Vergangenheit an. Und sie sind froh darüber. Zwar haben sie bis zuletzt ihre Aufgaben in der Vereinsführung in vollem Umfang wahrgenommen, aber nun sei es doch Zeit für einen Generationswechsel gewesen, so die einmütige Betonung. Die Motivation sei nicht mehr so ausgeprägt wie noch vor Jahren, und auch die notwendige Power sei nicht mehr wie früher vorhanden. Andere Leute hätten wieder andere Ideen und das könne dem Verein nur gut tun, erzählen die beiden. Von Alfons Eck und Franz Sauter haben sie vor 19 Jahren die Ämter übernommen. Wesle, der erste Vorsitzende, zählte damals gerade 29 Lenze und Eisenmann, zweiter Vorsitzender, war 32 Jahre alt. Die Hauptaufgabe bestand für die beiden darin, das soziale Gefüge im Verein zusammenzuhalten, so Bernhard Wesle. Und Bernhard Eisenmann betont, dass die Förderung einer guten Kameradschaft immer sein oberstes Ziel gewesen sei. Einer ihrer gemeinsamen Schwerpunkte sei immer auch die Jugendarbeit gewesen. Die wirtschaftliche Basis für all diese Ziele habe der Schätzelemarkt gebildet. Als Meilenstein in der Jugendausbildung am Randen bezeichnen die beiden die Gründung des Musikkollegs Randen, zusammen mit den Musikvereinen Büßlingen, Watterdingen, Wiechs a.R und Leipferdingen. Wesle und Eisenmann waren vor etwa 15 Jahren die Hauptinitiatoren dieser fundierten Ausbildungsform. Heute sind 150 Kinder und Jugendliche aus den erwähnten Vereinen im Musikkolleg. Zusammen mit dem jetzigen Dirigenten David Krause hat die Stadtkapelle Tengen 2004 ein Jugendblasorchester gegründet. Einschließlich dieser Jugendlichen zählt die Stadtkapelle 69 Aktive, der Altersdurchschnitt liegt bei 25,5 Jahren. Zusätzlich absolvieren 16 Vereinsmitglieder die Instrumentalausbildung. Vor 20 Jahren hatte der Verein insgesamt 48 aktive Musiker. Die Beschaffung neuer Uniformen 1996 und der Bau eines Probenlokals, des so genannten Musikpavillons, in den Jahren 1998 und 1999 zählen ebenfalls zu den besonderen Ereignissen während der Vorstandszeit. Etwa 3300 Stunden ehrenamtliches Engagement wurden damals erbracht. Gerne erinnern sich die beiden Ex-Vorstände auch an die 100-Jahr-Feier im Jahre 2005. Den jährlichen Schätzelemarkt, bei dem die Stadtkapelle seit 1978 das Festzelt betreibt, bezeichnen beide als Kraftakt, auch für die Vereinsmitglieder. Dieser habe im Laufe der Zeit professionelle Strukturen angenommen, schildert Wesle. Das Volumen habe sich in dieser Zeit verdoppelt. Der Verein steht nach Ansicht der scheidenden Vorstände musikalisch, wirtschaftlich, strukturell und kameradschaftlich auf gesunden Beinen. "Ein harter Kern hat uns während all diesen Jahren gut und stark unterstützt", so die einhellige Äußerung. Und für das musikalische Niveau zeichnen Dirigent David Krause und sein Stellvertreter Rudolf Müller verantwortlich. nach oben
Musikalische BescherungWeihnachtskonzert von Stadtkapelle und Männergesangverein TengenDie Eröffnung des Stuhlkonzertes übernahm das vom Dirigenten David Krause vor über zwei Jahren gegründete Jugendblasorchester. Hier ist die formende Handschrift des 24-jährigen Dirigenten klar zu erkennen. Und auch die zwischenzeitlichen musikalischen Fortschritte des etwa 30-köpfigen Musikernachwuchses sind bemerkenswert. Vier erfrischende, moderne Weisen und schöne Arrangements gaben die Jugendlichen zu Gehör. Das Vortragen von Filmmusiken, Rock und Popstücken machte den Teenagern ganz offensichtlich Spaß und den Zuhörern viel Freude. Um die musikalische Zukunft der Stadtmusik braucht einem daher nicht bange sein. Im zweiten Konzertteil folgte dann der Männergesangverein Blumenfeld-Tengen (MGV). Dirigent Thomas Wezstein und seine 17 Sänger nahmen das Publikum auf eine Zeitreise mit und luden zu alten, bekannten Schlagern aus den 50er, 60er Jahren ein. Passend zur Weihnacht war das Stück "Waldandacht". Beim kaukasischen Volkslied "Suliko" mit schönen, eingängigen Harmonien und insbesondere bei "El Condor Pasa" hätte mancher Besucher am liebsten mitgesungen. Gefühl- oder auch temperamentvoll wurden die Liedbeiträge des MGV von Michael Klingler am Klavier begleitet. Im zweiten Konzertteil legte der MGV nach der Pause dann neuzeitlicheres Liedgut auf Und hier begeisterten sich die Zuhörer bei den Abba-Stücken aus "Mich trägt mein Traum", "Mamma Mia" oder "Danke für die Lieder". Das Publikum dankte den Männern mit reichlich Applaus und so gab es als Zugabe den dramatischen "Kriminal Tango". Abwechslungsreiche und konzertante Blasmusik sowie wunderschöne Interpretationen boten Dirigent David Krause und sein 50 Musiker zählendes Hauptorchester. Noch vor der Konzertpause kamen Originalkompositionen von führenden niederländischen Komponisten. Faszinierende Klangwelten gab es insbesondere bei Inspiration. Ernst und doch heiter war das Stück "Free world fantasy" und die Rhapsody "From the low Countries" war sehr lebhaft. Populäre Blasmusik spielte die Stadtkapelle dann im zweiten Konzertteil. Bei Zarathustra 2000 brillierte die groovige Elektrogitarre und beim Farewell Song dann Alexander Stihl gefühlvoll und fast andächtig auf seinem Bariton. Beim weltbekannten Volkslied "Funiculi Funicula“ konnten sich die einzelnen Stimmen und Register noch einmal schön in Szene setzen. Simone Zeller führte durch den Part des Jugendorchesters und Miriam Straub gab die gekonnte Einführung zu den Stücken des Hauptorchesters. Den Dank des Publikums überbrachte Bürgermeister Helmut Groß mit dem treffenden Satz "Ihr habt uns reich beschenkt". Und ohne Zugabe ließ das reichlich applaudierende Publikum auch die Musikerinnen und Musiker nicht von der Bühne. Erich Rothfelder nach oben
Stadtkapelle spielt gutWertung bei LandesmusikfestDie Vorbereitungen auf das Wertungsspiel liefen seit Januar, so der agile Tengener Dirigent David Krause. Insgesamt seien am Landesmusikfest 83 Orchester in fünf verschiedenen Kategorien zum Wertungsspiel angetreten. Tengen bewegt sich mit der erzielten Bewertung in der oberen Hälfte der geprüften Mittelstufenorchester. Dirigent Krause wertet die Teilnahme als Standortbestimmung und Orientierungshilfe. Für das Orchester stelle die Beurteilung eine angenehme Belohnung für die Probenarbeit der letzten Monate dar. Einer der Juroren habe die gezeigte Leistung mit dem Satz „Ihr seid noch nicht ganz am Ziel, aber auf dem richtigen Weg“ auf den Punkt gebracht, so der Tengener Dirigent. Nach dem Wertungsspiel am Vormittag nahmen die Tengener Musiker am Gesamtchor und danach am Festumzug in Villingen teil. Die offizielle Bekanntgabe der Ergebnisse hat erst am späteren Nachmittag im beeindruckenden, riesengroßen Festzelt stattgefunden. Hier herrschte zu diesem Zeitpunkt natürlich bei allen Blaskapellen beste Stimmung. Erich Rothfelder nach oben
Stadtkapelle bringt den Hegau zum KlingenDer musikalische Kopf der Stadtkapelle Tengen war, auch im Jubiläumsjahr der junge Dirigent David Krause. Der 23-Jährige drückte den zahlreichen Konzerten seinen unverwechselbaren musikalischen Stempel auf und stellte mit der Gründung des Jugendblasorchester zudem die Weichen für die Zukunft der Tengener Kapelle. Krauses Motto lautet: „Nicht nur Noten abspielen, sondern lebendige Musik gestalten“. Seinen Höhepunkt fand das Jubiläumsjahr im Weihnachtskonzert mit beeindruckenden Darbietungen von Blasmusikkapellen, Chören und Solisten. nach oben
Da fliegt das Blech wegStadtkapelle Tengen und Männergesangverein bieten musikalische HöhepunkteSehr deutlich ist die Handschrift des erst 23-jährigen Dirigenten David Krause zu erkennen, der das Blasorchester vor knapp zweieinhalb Jahren übernommen hat. Das von ihm im September 2004 gegründete Jugendorchester weist inzwischen einen beachtlichen Leistungsstand auf. Mit fünf sehr gefälligen, modernen Weisen und schönen Arrangements eröffneten die Jugendlichen den Musikabend. Hier wird ganz offensichtlich durch intensive Jugendaus- und -weiterbildung in allen Registern ein breiter und solider Grundstock geschaffen. Um die musikalische Zukunft der Stadtmusik muss einem daher nicht bange sein. Im zweiten Konzertteil folgte dann mit dem Konzert für Violoncello und Blasorchester ein absoluter Höhepunkt. Schon die Kombination des Konzertensembles mit Konzertgitarre, Kontrabass, Schlagzeug, Tuba, Horn, Fagott, Oboen, Klarinetten, Flöte, Posaune und Trompeten war mit viel Spannung verbunden. Und dazu dann der Auftritt von Stefan Gräsle, ein absoluter Vollblutmusiker mit seinem Cello. Von Rock und Pop in der Ouvertüre bis hin zu volksmusikalischen Elementen im Finale war hier die komplette musikalische Bandbreite zu hören. Dazwischen festliche Klassik. Und bei der Cadenza brillierte Gräsle virtuos als Solist. Auch bei seiner SoloZugabe mit viel Rhythmik und zurückhaltendem Gesang zog der Profi die Zuhörer in seinen Bann. Mit dem Weihnachtslied „White Christmas“ fanden Dirigent Thomas Wezstein und der MGV Blumenfeld-Tengen nach der Pause den passenden Einstieg in den gesanglichen Teil des Abends. Danach entführten die Sänger die Zuhörer mit bekannten und schönen Melodien in die Welt des Musicals und zu den Bekannten zeitgenössischen Kompositionen von Leonhard Bernstein und Andrew Lloyed Webber. Mit einem gelungen vorgetragenen Medley von Udo Jürgens schloss dieser Konzertteil. Sämtliche Liedvorträge des MGV wurden von Mathias Klingler temperamentvoll am Klavier begleitet. Abwechslungsreiche konzertante Blasmusik und wunderschöne Interpretationen boten Dirigent David Krause und sein Hauptorchester im letzten Konzertteil. Neben faszinierenden Klangwelten zum Beispiel bei „The Wind in the Willows“ (Der Wind in den Weiden) ließ das letzte Konzertstück „When you believe“ buchstäblich noch einmal aufhorchen. Hier sangen nämlich zwei Solisten und über 70 Sängerinnen und Sänger aus den Chören Sine odem, dem MGV Talheim, dem MGV Blumenfeld-Tengen und dem Kirchenchor Tengen, als stimmgewaltiger Chor mit. Erich Rothfelder nach oben
Tengens Musiker beweisen HumorJubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen der Stadtkapelle beleuchtet Vereinsgeschichte - Pro-Musica-Plakette verliehen100 Jahre Vereinsgeschichte humorvoll und unterhaltsam zu präsentieren, war keine leichte Aufgabe, die sich Bernhard Wesle, der Vereinsvorsitzende, und seine Musiker gestellt hatten. Doch die Aufteilung in vier Epochen mit jeweils einem Vierteljahrhundert erwies sich am Ende als glänzende Idee, die genial umgesetzt wurde. So gab es von Tanja Müller und Marlene Schultheiß neben und zwischen den, für die jeweiligen Perioden typischen Musikstücken auch jede Menge an interessanten Informationen und Anekdoten zum Verein aus jenen Zeiten. Und eine seitlich aufgestellte Großbildleinwand zeigte auch die jeweils passenden Bilder hierzu. Schon der Einmarsch der ersten zehn Musikanten, mit Frack und Zylinder sowie markanten Schnauzbärten erinnerte gelungen an die Anfangsformation vor 100 Jahren. Dazu spielten die wacker aussehenden Musiker als passendes Stück den "Einzug der Gladiatoren". Im zweiten Block, der Zeit ab 1930, wurde von den 20 Musikanten eine Probe nachgestellt. Ländlich schlicht war hier die Kleidung und als zeitgemäßes Stück wurde der "Festhymnus" von Friedrich Silcher gespielt. Der dritte Teil, die Zeit ab 1950, brachte Filmmusik zu Gehör und beeindruckte insbesondere mit dem Stück "Jesus Christ Superstar". Und im letzten Teil standen dann mit sämtlichen 63 Musikanten die heutige, komplette Formation des Blasorchesters auf der Bühne und schmetterte den Belgano-Marsch und am Ende sehr gefühlvoll "One moment in time". Sichtlich Spaß bereiteten diese, Epochen kennzeichnenden Auftritte, auch dem Dirigenten David Krause und dem Vizedirigenten Rudolf Müller, die je zwei Blöcke dirigierten. Das Publikum zeigte sich jeweils hellauf begeistert. Selbstverständlich wurde den Jubilaren auch immer wieder zwischen den einzelnen Episoden ausgiebig gratuliert, die Leistungen des Vereines über die Generationen hinweg gewürdigt, Geschenke überbracht sowie Anerkennung und Dank ausgesprochen. So von Tengens Bürgermeister Helmut Groß, dem Präsidenten des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee Ulrich Kiecza, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirks Randen Thomas Schöndienst und dem Vorsitzenden des befreundeten Orpheon Minicipal de Mulhouse (Elsass) Pierrot Hoffmann. Die Glückwünsche und Grüße aller Tengener Vereine überbrachte Narrenpräsident Nikolaus Weber. Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte der Stadtkapelle ist die Verleihung der Pro-Musica-Plakette. Deren Übergabe übernahm im Namen und Auftrag des Bundespräsidenten Landrat Frank Hämmerle nicht ohne ausführliche Würdigung der Verdienste um die Pflege des musikalischen Brauchtums. Hämmerle schloss mit dem Wunsche, dass die Stadtkapelle auch in Zukunft wachsen, blühen und gedeihen möge. Die 100-jährige Vereinsgeschichte, eine meist farbige Dokumentation mit vielen Bilder, gerafften Texten und ohne jegliche Werbung präsentierte Vorsitzender Bernhard Wesle mit sichtlichem Stolz zum Programmende. nach oben |
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