Geschichte


Gottlieb Sauter, Gründer der Stadtkapelle Tengen
Am 22.Februar 1905 war die Geburtsstunde der heutigen Stadtkapelle Tengen. Der aus Nordhalden stammende Schneidermeister Gottlieb Sauter berief auf diesen Tag eine Versammlung Tengener Bürger zur Gründung eines Musikvereins ein. An diesem Tag traten 9 aktive und 17 passive Mitglieder dem Verein bei. Der junge Verein erhielt auch gleich eine Vorstandschaft:

  • Vorstand: Paul Isele
  • Vorsitzender: Josef Weber
  • Schriftführer: Adolf Elsässer
  • Rechner: Schlageter
  • Dirigent: Schlageter


Martin Weh, erster Dirigent der Stadtkapelle Tengen (1905-1908)
Es wurde lediglich von den passiven Mitgliedern ein Jahresbeitrag von 2 Mark erhoben. Neben der heutigen Stadtkapelle gründete der kunstfrohe Vereinsmensch im Jahre 1893 auch den Narrenverein Kamelia Tengen. Die Gründung der beiden Vereine, dem Narrenverein Kamelia und der Stadtkapelle Tengen weist also deutlich auf Nordhalden und den kunstfrohen Schwung der von dieser kleinen Gemeinde ausging und den Gottlieb Sauter nach Tengen brachte. Die Anschaffung der ersten neuen Instrumente, die einen Gesamtwert von 430 Mark hatten, wurden durch ein Darlehen vom Vorschussverein und durch Gönner ermöglicht.

In den Jahren von 1905-1912 war der Verein durch diverse Anschaffungen wie z.B. einen neuen Taktstock für den Dirigenten finanziell sehr angespannt.
Die Musiker mussten bei jeder Tanz- oder Konzertveranstaltung einen Teil der Gelder in die Vereinskasse geben. Die Kapelle trat im Jahre 1910 sehr rege auf. Sie spielte unter anderem beim Freudenfeuer auf dem Wannenberg, anlässlich der silbernen Hochzeit des Großherzogs. 1911 hatte sich ein Spielmann rabiat benommen und musste nach geheimer Abstimmung ausgeschieden werden. Im Jahre 1912 wurde getadelt, dass der Dirigent so wenig Proben hielt und die Musiker bemängelten seine Leistungen, daraufhin wurde ihm gekündigt. Die Musiker hielten weiterhin gut zusammen, bis der Kriegsausbruch einen Grossteil der Aktiven zu den Waffen rief. 1915 wurde festgestellt:

  • 4,96 M Kassenvorrat
  • 63,71 M Sparguthaben
  • 196,35 M Instrumente nach Abschreibungen
Vermögensstand am 31.12.1914: 265,02 M


Stadtkapelle Tengen 1924
Während des 1.Weltkrieges (1914 -1918) ruhte die Tätigkeit wohl oder übel. Im Frühjahr 1919 trafen sich die heimgekehrten Musiker sowie andere junge Männer zu einer Hauptversammlung um den Musikverein wieder aufleben zu lassen. Auch hatten sich erstmalig junge Talheimer zur Musik gemeldet. Im Zeichen der Inflation standen die Jahre 1922 und 1923, wonach die Beiträge der passiven Mitglieder auf 1.200,- M erhöht werden mussten, um die Vereinsunkosten zu bestreiten. Zum Schluss konnte der Dirigent nicht mehr bezahlt werden. Jedes Mitglied musste 10 Pfund Weizen oder 1 Goldmark leisten. Nach der Inflation wurde der Jahresbeitrag auf 3,- RM festgesetzt. 1925 wurden von der Gemeinde sämtliche Instrumente neu angeschafft, woraufhin die alten verkauft wurden.

Auf Veranlassung des Dirigenten besuchten 1928 die beiden Jungmusiker Ernst Schreiber und Berthold Stihl die Musikschule und brachten es bis zum Solisten beim Rundfunk. Da von 1934 bis 1948 die Protokollberichte fehlen, konnte durch Umfrage festgestellt werden, dass die Kapelle zu politischen Zwecken dienen musste.

Noch während des Einmarsches der Franzosen, Ende April 1945, brachte Karl Maier (Hinterburg) mit Hilfe von Hermann Bickel die Instrumente vom Schulhaus in den Kirchenkeller in Sicherheit. Zur Neugründung der Musik war ein Gesuch der französischen Militärverwaltung notwendig, welche am 2. August 1948 gestellt wurde. Es wurde dann am 7. Oktober unter einigen Voraussetzungen genehmigt, so dass am 24. Oktober im Gasthaus Adler eine erfolgreiche Gründungsversammlung erfolgen konnte.

Die gegründete Musik zählte 20 Mann. Die Unterhaltungskosten der Musik übernahm die Gemeinde, wobei sich die Musik verpflichten musste an bestimmten Festen und Veranstaltungen zur Verfügung zu stehen. Ein großer Tag war der erste Jahresausflug im Jahre 1949 mit der ganzen Gemeindeverwaltung zu einer Bodenseerundfahrt. Im Zeichen der Werbung für passive Mitglieder stand das Jahr 1950.


Hochzeit Josef Zeller im Gasthaus „Zum Frieden“ (1954)
von links: Albert Zeller, Otto Elsäßer, Hugo Ritter, Lothar Dietrich, Rolf Zeller, Hermann Schätzle, Franz Sauter, Paul Eisenmann
Es wurden 80 Mitglieder gewonnen und der Beitrag wurde auf 4 DM fest-gesetzt. Am 14. Mai 1952 war feierlicher Empfang des Staatspräsidenten‚ Leo Wohleb aus Anlass der Wiederverleihung der alten Stadtrechte an die Gemeinde Tengen. Im Jahre 1954 fand das erste Waldfest in der Flüh statt. Die Gemeinde stellte den Platz zur Verfügung, den die Kapelle mit viel Mühe herrichtete. Das Waldfest gewann auch in den weiteren Jahren immer mehr an Beliebtheit. .

Für neue Uniformen plädierte man 1960, da die vorhandenen zum Teil abgetragen und zu klein waren, jedoch konnte dies von der Gemeinde aus finanziellen Gründen nicht genehmigt werden. Auch das Gruppenkonzert der Gruppe Randen fand in diesem Jahr in Tengen statt, wobei wegen schlechten Wetters auf dem Sportplatz ein Zelt aufgestellt werden musste. Es wurden neue Instrumente angeschafft:

  • Baß: 920 DM
  • Flügelhorn: 200 DM
  • Klarinette: 230 DM

1963 konnte das Waldfest zum 10ten mal abgehalten werden, wobei 1961 die erste Waldkönigin gewählt wurde.

Da 1965 das 60-jährige Bestehen der Stadtkapelle Tengen anstand waren die Musiker ein Jahr lang mit Vorbereitungen beschäftigt. Am Samstag den 10. Juli war es dann soweit. Mit dem Heroischen Auftakt eröffnete die Stadtkapelle mit Dirigent Erwin Kornmayer das Festbankett. Um diesen Anlaß gebührend zu feiern, wurden keine Kosten und Mühen gescheut. Un-streitbarer Höhepunkt war der große Unterhaltungsabend mit den Egerländer Musikanten unter der Leitung von Ernst Mosch in einem Festzelt das 3000 Mann fasste. Vertraglich wurde festgelegt, dass das Honorar von 5.200 DM zwei Stunden vor Ende des Gastspiels in bar zu bezahlen war.

Nach einem Festumzug, einem Tag der Kinder sowie vielen anderen Höhepunkten, klang das dreitägige Fest bei Musik und Tanz aus. Im Mai 1968 veranstaltete die Stadtkapelle das Bezirksmusikfest der Gruppe 3 Randen, es fand wie schon 8 Jahre zuvor auf dem Sportplatz statt.

Durch den Straßenbau Tengen-Uttenhofen konnte man im Jahr 1970 das alljährliche Waldfest in der Flüh nicht abhalten. Aus diesem Grund veranstaltete die Stadtkapelle stattdessen mit dem Männergesangsverein Blumenfeld das 1. gemeinsame Wunschkonzert! Im Januar 1968 übernimmt Karl Kleibrink die musikalische Leitung der Stadtkapelle. Erwin Kornmayer scheidet aus und wird zum Ehrendirigenten ernannt. Kurzfristig und überraschend legt Karl Kleibrink im Dezember 1971 das Amt des Dirigenten nieder. Im Januar 1972 wurde Franz Sauter als Nachfolger von Rolf Zeller zum 2. Vorstand gewählt und im März übernahm Erwin Kornmayer wieder die musikalische Leitung. .

Die Geburtsstunde der Randenmusikanten schlug am 10. November 1973. Diese setzten sich aus 15 Musikern der Stadtkapelle Tengen zusammen. Unter der Leitung von Hermann Schätzle konnten sie bereits im Gründungsjahr fünf Auftritte verbuchen. Durch den Bau der neuen Randenhalle konnte 1973 zum erstenmal ein gemeinsames Weihnachtskonzert durchgeführt werden. Dieses fand am 25. Dezember statt. Der Veranstalter war die Stadt Tengen. Mitwirkende waren: Stadtkapelle Tengen, Gesangsverein Blumenfeld, Uttenhofen, Talheim sowie der Kirchenchor. Der Erlös der Veranstaltung kam der Randenhalle zugute.

1974 gab die Stadtkapelle gleich 2 Konzerte. Bereits im März wurde zusammen mit dem Männergesangsverein Blumenfeld ein großes Wunschkonzert gegeben. Auf dem Programm standen 14 Musik- und 8 Gesangsstücke. Erst am darauf folgenden Weihnachtskonzert präsentierte sich die Stadtkapelle Tengen in neuer Uniform die feierlich eingeweiht wurde. Das Beanstanden der fehlenden Kopfbedeckung veranlasste die Stadtkapelle nach 3 Jahren die Uniformen mit Hüten zu vervollständigen. Im selben Jahr gönnten sich die Musiker 2 schöne Tage in Südtirol. .

Mit Musik und Tanz der Amigos und den Randenmusikanten ließ man das Jahr 1977 ausklingen. Über einen Besuch in Vichy (Frankreich) freuten sich die Musiker im April 1978. Zu Gunsten der Freunde und Gönner der Stadtkapelle veranstaltete man ein Neujahrswunschkonzert. Am 02.05.1979 wurde beim Amtsgericht Singen die Stadtkapelle Tengen für Gemeinnützig erklärt und ins Vereinsregister als e.V. eingetragen. .

Durch den Zuwachs von 12 Jungmusikern musste man sich um neue Räumlichkeiten Gedanken machen, da das alte Probelokal für die nun 45 Musiker nicht mehr ausreichte. Deshalb beschloss die Stadt gemeinsam mit der Stadtkapelle die Rahmstation "Milchhäusle" als Probelokal umzubauen (1979).

Im März 1980 konnte eine 5-fache Taufe in Tengen gefeiert werden davon waren 4 Kinder aus Stadtmusikerfamilien. .

Dies waren: Fritz Weckerle, Rudolf Müller, Franz Keller, Albert Stihl, Adalbert Zeller (Nichtmusiker). Am 27. Dezember feierte die Kapelle mit einem Jubiläumskonzert ihr 75-jähriges Bestehen. 1981 fand in Blumenfeld das erste Städtlefest statt, welches die Stadtkapelle umrahmte. Am 26. Dezember 1981 erschien Dirigent Erwin Kornmayer nicht zur Generalprobe, da er erkrankte und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Otto Sauter leitet das von Erwin Kornmayer einstudierte Konzert. Fast auf die Minute genau mit dem Ende des Konzertes verstarb Ehrendirigent Kornmayer am 27. Dezember 1981 im Alter von 68 Jahren.

Nach nur 6 Wochen Amtszeit gab die Stadtkapelle unter dem neuen Dirigenten Rolf Stump am 1. Januar 1983 ein Neujahrskonzert. Herr Stump vermittelte der Kapelle die Interpretation der modernen Unterhaltungsmusik und brachte die Kapelle musikalisch voran.


Stadtkapelle Tengen bei der Marschmusikbewertung 1989 in Leipferdingen.
1984 fand ein Jahresausflug nach Berlin statt. Nach 25-jähriger Pause nahm der Verein 1986 bei den Wertungsspielen in der Oberstufe in Steißlingen teil. Hierbei gelang der Kapelle der erste Rang mit Belobigung. Vom 18.-20. Juli 1986 organisierte die Stadtkapelle einen tollen Ausflug nach Paris, 2 Jahre darauf einen nach Florenz. Mit dem Weihnachtskonzert 1987 scheidet Dirigent Rolf Stump aus.

Am 27. Februar 1988 findet ein Generationswechsel statt, die Vorstände Alfons Eck und Franz Sauter legen ihre Ämter nieder. Nachfolger werden als Vorstand Bernhard Wesle und als stellvertretender Vorstand Bernhard Eisenmann. Klarinettist Hans-Peter Huber übernimmt am 1. Mai 1988 die musikalische Leitung der Stadtkapelle und auch die Randenmusikanten formieren sich unter der Leitung von Rudolf Müller und Wolfgang Veit neu. Am 30. April 1989 nahm der Verein an der Marschmusikbewertung in Leipferdingen erfolgreich teil. Im Jahre 1992 fand erstmals die traditionelle Modenschau mit der Agentur Top Form am Schätzelemarkt statt.

Die aus den Reihen der Stadtkapelle gegründeten Randenmusikanten feierten 1993 unter der Leitung von Rudolf Müller ihr 20-jähriges Bestehen. Im selben Jahr präsentierte sich die Stadt Tengen an der internationalen Gartenbauausstellung in Stuttgart, hierbei umrahmte die Stadtkapelle die Präsentation musikalisch. Das 90-jährige Bestehen feierte die Kapelle 1995 in Verbindung mit dem 41. Bezirksmusikfest in der Flüh.

Nach 4 erfolgreichen Jahren Modenschau präsentierte die Agentur Top Form 1996 die Miss Germany 94, die Miss World Deutschland und die Miss Moskau 92. Nach 22 Jahren wurde pünktlich zum Weihnachtskonzert die neuen Uniformen vorgestellt. Die damaligen Anschaffungskosten betrugen 38.000 DM. Die über die Grenzen hinaus bekannten Randenmusikanten trugen sich 1998 aufgrund ihres 25 jährigen Bestehen in das Goldene Buch der Stadt Tengen ein. Als politischer Festredner konnte Ministerpräsident Erwin Teufel am Schätzelemarkt gewonnen werden. Im selben Jahr begannen auch die Bauarbeiten für das neue Musik-Pavillon, welcher mit sehr viel Eigenarbeit errichtet wurde. Dabei wurden 3000 Stunden freiwillig geleistet. Die erste Musikprobe im neuen Probelokal wurde nach einem Marsch durch Tengen am 23. April 1998 abgehalten. 2 Monate später fand am 13. Juni 1998 die offizielle Einweihung des Probelokals statt. Aus diesem Anlass wurde nach einem Gottesdienst unter den Kastanien gefeiert und das Musik-Pavillon konnte besichtigt werden.

Nach einem arbeitsintensiven und musikalisch erfolgreichen Jahr, beschloss die Vorstandschaft die Musiker gebührend zu belohnen. Daraufhin organisierte man einen sportlichen Ausflug nach Oberstaufen, bei diesem für jeden etwas dabei war. Ob Rafting, Wandern, Rodeln oder das Besichtigen einer Käserei, alle waren begeistert und dieser Ausflug wird immer in schöner Erinnerung bleiben.

Im Sommer 1999 legt Hans-Peter Huber nach 11 erfolgreichen Jahren den Taktstock nieder. Von Oktober 1999 bis Dezember 2001 leitet der Berufsmusiker Ernst-Martin Schär aus Stein a. Rhein die Kapelle. Anlässlich des Jahrtausendwechsel lies die Stadtkapelle den von früher bekannten Silvesterball wieder aufleben. Mit Freunden und Bekannten lies man die Korken knallen! Aufgrund der Sanierung der Randenhalle 2001 fand ein Kirchenkonzert ohne Beteiligung des Männergesangsvereins in der St. Laurentiuskirche statt. Die musikalische Leitung der Randenmusikanten übernimmt der langjährige Klarinettist Alexander Mayer. Von 2002 bis September 2003 leitet der Vizedirigent R. Müller die Stadtkapelle. Wieder einmal entschied man sich für einen sportlichen Ausflug. Am 14. September 2003 radelte man bei Sonnenschein von Tengen über die Schweiz nach Konstanz. Zum Ausklang wurde man mit einem guten Buffet auf dem Tanzschiff belohnt. .

Im Oktober 2003 übernimmt der junge Dirigent David Krause aus Stockach die musikalische Leitung und bereits im darauf folgenden Jahr gründet dieser ein Jugendblasorchester.

2005 feierten wir mit zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen das 100jährige Jubiläum unserer Stadtkapelle. Highlights dieses Vereinsjahres waren dabei der Jubiläumsabend am 12. März an dem wir die Geschichte unseres Vereins in Wort, Bild und Musik noch einmal durchlebten. Am 23. April hatten wir dann ein Doppelkonzert mit der Stadtmusik Stockach - einem der "großen" Orchester im Süddeutschen Raum. Musikalischer Abschluss des 100jährigen war - wie in jedem Vereinsjahr - unser Weihnachtskonzert, bei dem u.a. ein Ensemble unserer Stadtkapelle das "Konzert für Cello und Blasorchester" von Friedrich Gulda mit Stefan Gräsle als Solist aufführte. Ebenso unvergessen wird für uns der Abschluss des Konzertes sein, bei dem wir zusammen mit 4 Chören "When you believe" spielten.



Die Vorstandschaft (2005) von links vorne: Werner Kornmayer, Peter Stihl, David Krause, Ulrich Mueller, Ewald Müller
hinten, von links: Alexander Stihl, Bernd Zeller, Fred Zeller, Edwin Keller, Bernhard Eisenmann, Bernhard Wesle, Rudolf Müller, Jürgen Weber, Nicola Lang, Bettina Veit
Auf dem Bild fehlen: Birgit Maier, Nicole Egle
Dirigenten seit der Gründung
1905: Hauptlehrer Schlageter
1905-1908: Martin Weh
1908-1909: Albin Riede
1910-1912: Josef Martin
1919-1920: Lehrer Strohmeyer
1920-1926: Emil Fröhlich
1927-1930: Eugen Weber
1930-1934: Albin Riede
1934-1953: Karl Eisenmann
1954-1957: Paul Eisenmann
1957-1968: Erwin Kornmayer
1968-1971: Karl Kleibrink
1971-1981: Erwin Kornmayer
1982-1987: Rolf Stump
1988-1999: Hans-Peter Huber
1999-2001: Ernst-Martin Schär
2002-2003: Rudolf Müller
2003-heute: David Krause